In einer globalisierten Gegenwart, in der Ressourcen scheinbar ortsunabhängig und unbegrenzt abrufbar sind, verstehen wir materialgerechtes Entwerfen als bewusste Haltung. Lokales Denken schützt vor Beliebigkeit. Es schärft den baukulturellen Charakter, stärkt regionale Wertschöpfungsketten und bildet das Fundament eines verantwortungsvollen, zukunftsfähigen Ressourcenmanagements. Materialgerechtigkeit bedeutet für uns daher: Konstruktion, Ort und Ökologie in einen stimmigen Dialog zu überführen.