Volksschule Adnet

“PAST NOW FUTURE,
POTENZIALE ERKENNEN &
ZUKUNFT ERMÖGLICHEN”

Die Grundidee des vorgeschlagenen Projektes ist es mit gezielten Eingriffen im Bestand dessen städtebaulichen und typologischen Potentiale herauszuschälen um dadurch eine zeitgemäße und nachhaltige Entwicklung des Schulstandortes Adnet zu ermöglichen. Frei vom motorisierten Verkehr spannt sich der neue Schulplatz zwischen den Volumen der NMS, des benachbarten Wirtschaftsgebäudes und Volksschule Adnet auf und verbindet die Gebäude zu einem Ensemble (Schulcampus). Als öffentlicher Platz ist er Treffpunkt vor, während sowie nach der Schule und ermöglicht dessen Nutzung als Freiklasse, Veranstaltungs-, Aufenthalt- und Spielort für die Schulen, aber auch für die ganze Gemeinde.

Das bestehende Schulgebäude wird in seiner Proportion durch Anbau und Aufstockung (in Holzbauweise) erweitert und als gleichwertiges Volumen gegenüber NMS wirksam. In seiner Außenwirkung erhält das Volksschulgebäude eine neue Gebäudehülle die neben der (frei-) räumlichen Erweiterung und energetischen Aufwertung auch einen architektonisch zeitgemäßen Schulbau an der Ortseinfahrt repräsentiert.

Die einheitliche Fassadengestaltung fasst Bestand, Anbau und Aufstockung zu einem kohärenten und zeitgemäßen Gebäude zusammen. Der gestalterische Ansatz zitiert ortstypische Gestaltungselemente, bleibt dabei aber schlicht und zurückhaltend und fügt sich so in seine Umgebung ein. Für eine zeitgemäße Umsetzung des Raumprogramms innerhalb der bestehenden Struktur setzt der Entwurf eine suffiziente Haltung gegenüber dem Erhalt der bestehenden Bausubstanz voraus. Dabei wird vor allem Augenmerk auf den Erhalt der primären Tragstruktur gelegt. Durch Neuorganisation und Rückbau nichttragender Elemente kann ein Großteil des Raumprogramms effizient als offene, flexibel nutzbare Lernlandschaft zeitgemäß im Bestand umgesetzt werden.

EU weit offener Realisierungswettbewerb 2021, 2.Preis
Wettbewerb: Stephan Brugger, Elisabeth Beis, Maibritt Pieper